Bon voyage et au revoir! – Jugendfreizeit 2011 in Frankreich
Direkt hinter den Dünen an einem rauschenden Pinienwald lag das Zeltlager auf der diesjährigen Jugendfreizeit, die die 15- bis 18-jährigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer an die französische Atlantikküste führte. Am 5. Juli brachen 20 junge Leute inklusive des dreiköpfigen Landjugend-Betreuerteams heiter zur langen Fahrt in den Südwesten Frankreichs auf – und kamen nach 15 Tagen am 19. Juli glücklich, braungebrannt und angenehm müde wieder zurück.
Strand und Mee(h)r…
Nach einer lustigen Nacht im Reisebus ging’s nach der Ankunft auf dem Campingplatz „Le Pin Sec“ und dem Einrichten der Zelte natürlich direkt zur eingehenden Begutachtung des nahe gelegenen überwachten Badestrands. Und der bot alles, was das Herz begehrt: feiner Sand, endlose Strandspaziergänge, hohe Wellen und abends romantische Sonnenuntergänge – Badespaß und Erholung pur. Klar, dass hier auch ein Beachvolleyballturnier und die „Wasserschlacht XXL“ nicht fehlen durften!
Viele bunte Aktionen
Abenteuer pur hingegen erlebten die Jugendlichen bei den zahlreichen Spiel- und Sportaktionen, die auf dem Campingplatz und in seiner Umgebung möglich waren, darunter Fahrradtouren mit den Leihfahrrädern, Slackline und Kletterwand, eine Schnitzeljagd sowie ihre moderne Variante das „Geocaching“. Bei so viel Bewegung nahmen die Teenager auch gerne die Kreativ- und Wellnessangebote ihres Betreuerteams an und batikten T-Shirts, entwarfen und bastelten fleißig eigene Ketten und Bilderrahmen sowie kleine Herzen aus Filz. Ebenso versuchten sie sich im Bodypainting und am eigens dafür ausgerufenen Wellnesstag im Massieren und im Herstellen von Gesichtsmasken, was vor allem bei den männlichen Teilnehmern sehr viel Anklang fand!
Spannende Ausflüge
Neben der obligatorischen Modenschau und Miss- bzw. Mister-Jugendfreizeit-Wahl sowie dem einen oder anderen Partyabend mit selbst gemixten alkoholfreien Cocktails waren die großen Highlights der diesjährigen Frankreich-Freizeit die drei Ausflüge. Richtig viel Action gab es dabei auf der Mountainbike- und der Kanutour, auf der sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer so richtig auspowern konnten. Über 30 km ging die Fahrt mit den Mountainbikes in die benachbarten Orte Hourtin Plage und Montalivet und wieder zurück. Die Kanutour führte durch den Lac d’Hourtin und die angeschlossenen kleinen Kanäle, eine attraktive Route mit vielen einsamen und beschaulichen Buchten. Sightseeing, Bummeln und Shopping stand dagegen beim Tagesausflug nach Bordeaux auf dem Programm. Die Hauptstadt von Aquitaine hat seit dem 18. Jahrhundert bis heute den Status eines bedeutenden wirtschaftlichen und intellektuellen Zentrums. Ein geschäftig buntes Treiben herrscht daher auch auf einer der vielseitigsten Einkaufsmeilen Europas, die „Rue St. Catherine“, und auf dem Trödelmarkt in der Altstadt, auf dem die Jugendliche nahezu alles finden konnten, was alt ist oder so aussieht.
Stürmische Nächte
Nach so viel Shoppinganstrengung und sportlicher Betätigung standen den Jugendlichen für den Aufenthalt und die Nächte auf dem Campingplatz Mehrpersonenzelte mit Luftbetten zur Verfügung, in denen sie sich zum erholsamen Schlaf in ihre Schlafsäcke betten konnten. Doch auch hier waren sie nicht vor großen Abenteuern gefeit, da das Wetter ihnen eines Nachts einen Strich durch die Rechnung machte: Sturmalarm in „Le Pin Sec“ und alle jungen Zeltbewohner durften eine Evakuierung aus dem eigenen Zelt in ein volles und gemütliches Gemeinschaftszelt miterleben! Nach zwei Stunden ging’s schon wieder zurück und die Nacht sowie die restlichen Tage der Freizeit konnten unbeschwert von Wind und Wetter fortgesetzt werden.
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