Ei, Ei, Ei,…, Wo kommt es her?

Mittwoch, 05. Oktober 2011

Axel Strauss (rechts) zeigt die moderne Sortieranlage.

Mit dieser Frage hat sich die Landjugend Groß-Bieberau an einem Gruppenausflug beschäftigt und gerne das Angebot vom Geflügelhof Strauss angenommen, dessen Betrieb zu besichtigen.

Los ging's in Groß-Bieberau auf dem Radweg nach Reinheim, von dort über Seitenstraßen zum Geflügelhof Strauss außerhalb von Georgenhausen. Diese erste Etappe wurde von den meisten Kids und Teenies problemlos bewerkstelligt. Axel Strauss, Inhaber und ehemaliges aktives Landjugend-Tanz-Mitglied, erwartete die Landjugend bereits bei den drei neuen Gebäuden.

Hühner auf zwei Etagen
Er erläuterte die Produktionswege und was sich in den einzelnen Ställen befindet. In den Ställen können sich die Hühner auf zwei Ebenen aufhalte. Unten können die Hühner frei laufen, in der Einstreu scharren und wenn sie müde sind wieder hinauf in die obere Ebene gehen. Dort befinden sich auch die Stangen, auf denen die Hühner übernachten sowie die Nester, in die die Eier gelegt werden können.

Modernste Technik
In einem weiteren Gebäude findet die Kontrolle, Sortierung und Verpackung der Eier statt. Dies alles geschieht in großem Maße automatisiert, so dass die wenigen Mitarbeiter die Prozesse in erster Linie überwachen müssen. Dass aber auch noch einiges von Hand auszuführen ist, das haben die Kids und Teenies bei der Besichtigung gesehen, denn die Ei-Produktion kennt keinen Sonn- oder Feiertag. Dass hier auch Hygienevorschriften zu beachten sind, das haben die Landjugendmitglieder am eigenen Leib erfahren. Die technischen Anlagen durchleuchten die Eier, prüfen Größe und Gewicht und sortieren die Eier anschließend in die entsprechenden Kartonagen. So ist es möglich, viele tausend Eier pro Tag sortiert nach Farbe und Gewicht, mit Datum versehen, zum Endverbraucher oder Handel zu versenden.

Eierbacken am Ende
Dass so viel geballte und spannende Informationen auch hungrig macht hatte Axel Strauss vermutet und vorsorglich eine kleine Stärkung vor der Heimreise nach Groß-Bieberau vorbereitet. Und wer mag es vermuten, es gab ein große Pfanne Rühreier. So gestärkt waren alle gut auf das Heimradeln vorbereitet. Die informative Radtour war eine interessante Abwechslung für die Tanz-Übungs-Stunden.

Von: Jörg Bernius

Rubrik(en): Gruppe